Hypnose ist kein Hokuspokus. Sie ist ein sehr altes und wirksames therapeutischen Verfahren – und der direkte Zugang zu dem Teil von Dir, der Deine Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen wirklich steuert.
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Hypnose ist ein besonderer, tiefer Entspannungszustand bei gleichzeitiger gedanklicher Fokussierung – auch Trance genannt.¹ Vielleicht kennst Du diesen Zustand: Du liest ein Buch und bemerkst erst Stunden später, dass die Zeit vergangen ist. Du fährst eine vertraute Strecke und bist plötzlich am Ziel, ohne die Fahrt bewusst wahrgenommen zu haben. Hypnotische Trance ist daher nichts völlig Fremdes und fühlt sich oft überraschend vertraut an.
Was Hypnose von Schlaf und normalem Wachsein unterscheidet, lässt sich im EEG messen: Im hypnotischen Zustand zeigen sich vor allem Alpha- und Theta-Wellen – ein Muster tiefer Entspannung bei gleichzeitiger innerer Aktivität.² Gleichzeitig sinken Atemfrequenz, Herzrate und Blutdruck, Stresshormone nehmen ab, die Immunbereitschaft des Körpers steigt.³ ⁴
In der Hypnose tritt das oft hemmende Wachbewusstsein in den Hintergrund. Das kreative, emotionale Unterbewusstsein kommt zu Wort. Du wirst offener für neue Perspektiven und hast direkteren Zugang zu Gefühlen, Erinnerungen und inneren Überzeugungen – also zu genau dem Material, aus dem sich Deine Reaktionsmuster zusammensetzen. Das macht Hypnotherapie so effizient: Veränderung findet dort statt, wo die bisher hinderlichen Anteile wirken.⁵
Kurze Antwort: Wahrscheinlich Ja.
Funktioniert Hypnose bei mir überhaupt? Das fragen sich viele Menschen. Die Forschung gibt eine klare Antwort: Die große Mehrheit der Menschen kann in einen hypnotischen Zustand eintreten – vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen.
Der entscheidende Unterschied liegt im Kontext. Wer in einer Showhypnose nicht mitmacht, tut das aus gutem Grund – er oder sie will sich nicht zum Clown machen. Das ist kein Zeichen fehlender Hypnotisierbarkeit, sondern gesundes Selbstschutzbewusstsein. Im therapeutischen Setting ist die Ausgangslage eine völlig andere: Du hast ein konkretes Ziel. Es besteht Vertrauen. Und Du bestimmst selbst, wie weit Du gehst.⁶
haben eine geringe Hypnotisierbarkeit
haben eine mittlere bis gute Hypnotisierbarkeit
haben eine sehr hohe Hypnotisierbarkeit⁷
Du musst nicht daran glauben, dass Hypnose funktioniert.
Du musst es nur wollen.
Selbst wer zur Gruppe der weniger leicht Hypnotisierbaren gehört: Hypnotisierbarkeit ist kein festes Merkmal. Sie hängt von Motivation, Vertrauen, Aufklärung – und von Übung ab. Studien zeigen, dass nach gezieltem Training 50–80 % der zunächst schwer Hypnotisierbaren als sehr gut hypnotisierbar eingestuft wurden.⁸
Nein – im Gegenteil. In der Hypnose hast Du Zugriff auf Ressourcen Deines Unterbewusstseins, die Dir sonst schwerer zugänglich sind. Du gewinnst Kontrolle, Du verlierst sie nicht. Alles, was in einer Sitzung passiert, geschieht mit Deiner inneren Zustimmung.⁹
Beide Zustände teilen Merkmale wie tiefe Entspannung und fokussierte Aufmerksamkeit. Der wesentliche Unterschied: Hypnose ist stärker zielgerichtet und arbeitet aktiv mit dem Unterbewusstsein – über Suggestion, innere Bilder und geführte Prozesse. Meditation ist eher ein Zustand des offenen Gewahrseins ohne gezielte Intervention.¹⁰
Du musst nicht glauben, dass Hypnose funktioniert. Du musst es wollen. Offenheit und Motivation sind entscheidend – blinde Überzeugung ist es nicht.¹⁰
Die Informationslage ist hier sehr unterschiedlich. Bei den meisten Menschen ist es so: Läuft eine Suggestion gegen Deine Werte oder Deinen Willen, erwachst Du aus der Trance. Nur bei den wenigsten kann ein Handeln gegen den eigenen Willen hervorgerufen werden. Um Machtmissbrauch zu verhindern, ist wichtig, mit einer qualifizierten, erfahrenen Therapeutin zu arbeiten.
Nein. Trance ist ein natürlicher Zustand, der von selbst endet – durch die Therapeutin, mit der Zeit oder durch Dich selbst. Eine Trance muss in einer Sitzung aktiv vertieft werden; sie hält sich nicht von selbst aufrecht.¹¹
Im therapeutischen Kontext wird in der Regel auf einer mittleren Trance-Ebene gearbeitet. Du kannst sprechen, wahrnehmen und Dich erinnern. Tiefe Trance – wie sie manchmal in der Unterhaltungshypnose vorkommt – ist im therapeutischen Setting weder üblich noch das Ziel.¹¹
Hypnose ist ein machtvolles Werkzeug. In qualifizierten, erfahrenen Händen ist sie absolut sicher. Es ist deshalb wichtig, sich an eine zertifizierte Therapeutin mit nachgewiesener Ausbildung und guter Reputation zu wenden. Dann ist Hypnose sicher und eine wirksame Form der Veränderungsarbeit.¹¹
Mein Ziel ist ein Rahmen, in dem Du frei sagen und fühlen kannst, was Du mit aller Kraft unter der Oberfläche zu halten versuchst.
Gemeinsam mit Deinem Unterbewusstsein erarbeiten wir Strategien, die zu Dir passen und Dein individuelles Anliegen nachhaltig und tiefgreifend lösen.
Nicht für andere – für Dich. Und auch nur, wenn es dran ist. Vergeben bedeutet, Deinen inneren Frieden zurückzugewinnen. Wir arbeiten daran, belastende Beziehungsmuster loszulassen.
Diese Technik wirkt durch gezieltes Beklopfen von Akupunkturpunkten, bei gleichzeitiger Nennung der eigenen Gedanken und Gefühle. Eine sehr wirkungsvolle Technik zum Lösen von hinderlichen Glaubenssätzen und emotionalem Stress.
Oft blockieren innere Anteile unsere Entwicklung – ohne dass wir es merken. Wir machen diese Anteile sichtbar, verstehen ihre Absicht und lösen ihren Einfluss auf.
Wir gehen gemeinsam zurück zu prägenden Erfahrungen – nicht um sie zu wiederholen, sondern um belastende Erinnerungen zu sortieren und emotional zu entladen.
Am Ende eines Prozesses geht es darum, wie es ohne meine Unterstützung weiter geht und wie die Ergebnisse – trotz zukünftiger Herausforderungen erhalten bleiben können.
Jede Form von Psychotherapie kann auch unerwünschte Effekte mit sich bringen. Das ist kein Zeichen, dass etwas schiefläuft – im Gegenteil. Es zeigt, dass sich etwas in Dir bewegt. Und Veränderung kann eben manchmal unbequem sein.
Hypnotherapie ist ein intensives Verfahren. Gleichzeitig bringt sie eine Sanftheit und Geschwindigkeit in den Prozess, die den unbequemen Teil oft direkt mit einem nachfolgenden, entlastenden Teil verbindet. Und Du bist dabei nie allein: Für genau diese Momente gibt es die telefonische Zwischenbetreuung.
Allgemeine Nebenwirkungen der Psychotherapie
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KANN ICH PROBLEME EINFACH WEG HYPNOTISIEREN?
Manchmal wird ausschließlich mit suggestiver Hypnose gearbeitet. Durch Suggestionen – also verbale und nonverbale, leicht annehmbare Angebote – lassen sich „neue“ Impulse im Unterbewusstsein verankern und beispielsweise Ressourcen stärken.¹² Häufig besteht der Wunsch, etwas einfach weg- oder hinzuhypnotisieren. Warum das allein jedoch meist nicht ausreicht und keine nachhaltige Lösung schafft, sondern unter Umständen eher zu einer Symptomverschiebung führt, lässt sich gut an folgendem Bild verdeutlichen:
Stell Dir vor, Dein „unerwünschtes Thema“ – zum Beispiel der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören – ist eine unliebsame Pflanze. Wenn Du lediglich Erde darüber schüttest und neue Pflanzen säst (Suggestion: „Du hast keine Lust mehr zu rauchen, und alles sträubt sich bei dem Gedanken daran“), wird das Ergebnis kaum von Dauer sein. Die ältere, stärkere Pflanze – das Rauchen – wird sich ihren Weg bahnen und den neu gesäten Keimlingen bald wieder Raum und Kraft nehmen. Das ordentlich angelegte Beet, also das gewünschte Ergebnis, bleibt dann, wenn überhaupt, nur kurzfristig bestehen.
Man könnte nun versuchen, alles zu überdecken und ein neues Beet mit frischer Erde darüber anzulegen. Das entspräche einer besonders starken Suggestion. Doch wenn die unerwünschte Pflanze tief verwurzelt ist, kann sie nach einiger Zeit an anderer Stelle wieder auftauchen. Im Alltag könnte sich das dann zum Beispiel in übermäßigem Essen oder unregulierten Emotionsausbrüchen zeigen. Wenn Du also nicht alles zubetonieren willst, hilft nur eines: hinschauen, die Pflanze mitsamt ihren Wurzeln erspüren und sie aus der Erde nehmen. Erst dann kann wirklich das wachsen, was Du Dir wünschst.
Auch wenn Hypnose oft mit Hokuspokus assoziiert wird, geht es in der Hypnotherapie nicht darum, etwas wegzuzaubern. Sie ist ein therapeutisches und sehr wirksames Werkzeug, das professionell eingesetzt einen großen Unterschied machen kann. Dabei bist Du allerdings genauso gefragt wie ich. Und dass sich dieser Prozess ein wenig zauberhaft anfühlt, kommt öfter vor.
Hast Du Lust, Dich von mir kostenfrei und ganz individuell beraten zu lassen? Im telefonischen Vorgespräch lernen wir uns kennen, Du schilderst Dein Anliegen – und wir schauen gemeinsam, ob mein Angebot zu Dir passt.
Ich freue mich auf Deine Nachricht.
Quellen auf dieser Seite:
¹ vgl. Kossak 2000: 197
² vgl. Halsband & Herfort, 2007: 8 f.
³ vgl. Sachar et al. 1985, zit. nach Revenstorf 2015: 21
⁴ vgl. Bongartz 1993: 138-142
⁵ vgl. Kossak 2000: 197
⁶ vgl. Krause & Riegel 2015: 117
⁷ https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11750619/
⁸ vgl. Lynn 2004: 117
⁹ https://www.hypnose-in-berlin.de/faqs
¹⁰ https://www.hypnose-in-berlin.de/faqs/was-ist-der-unterschied-zwischen-hypnose-und-meditation
¹¹ https://www.hypnose-in-berlin.de/faqs/ist-hypnose-manipulation
¹² vgl. Meiss 2015: 102